In moderner Medizin gibt es eine Liste von Leistenbrucharten. Eine führende Position nimmt darunter Leistenbruch am Rücken. Die Anzahl der Betroffenen steigt sich mit jedem ankommenden Jahr an. In den meisten Fällen leidet ein Kranker unter starken Schmerzen. Als eine alternative Behandlungsmethode wird häufig eine Operation eingesetzt. Vorher wird eine medikamentöse Behandlung durchgeführt.

Unter dem medizinischen Fachbegriff „Leistenbruch“ versteht Fachmänner ein Wirbelbruch. Es wird meisten durch ein indirektes Träume bzw. Sturz verursacht. Eine weitere Ursache nennen Ärzte Osteoporose. Die Wirbelsäule besteht aus insgesamt sieben Hals-, zwölf Brust-, fünf Lenden-, fünf verschmolzenen Kreuz- und vier bis fünf Steißbeinwirbeln. Zusammen mit einem komplexen Band- und Muskelapparat sowie den Bandscheiben und ihrer charakteristischen Doppel-S-Form ist die Wirbelsäule ein funktionelles elastisches System, das Belastungen auffangen kann.

Die Wirbelkörper bilden gemeinsam den Wirbelkanal, in dem das Rückenmark (Teil des zentralen Nervensystems) mit all seinen Bahnen verläuft. Vom Rückenmark gehen die sogenannten Spinalnerven (peripheres Nervensystem) ab, die zwischen den Wirbeln seitlich hervortreten. Der Muskel-Band-Apparat kann aufgrund einer starken Überlastung zerreißen. Oder manchmal handelt es sich um einen Wirbelbruch. In diesem Fall wird Rückenmarkt oder Spinalnerven betroffen.

Wirbelbruch-Formen

Wirbelbruch besteht aus mehreren Körpern. Aus diesem Grund werden Arten von Wirbelbruch nach der Lokalisation eingeteilt werden:

  • Wirbelkörperfraktur;
  • Dornfortsatzfraktur;
  • Querfortsatzfraktur.

Zusätzlich werden die Arten vom Wirbelbruch in eine andere Klassifikation bzw. Artenggruppen eingeteilt werden. Es handelt sich um Gruppe A, B und C. Zu dem Typ A gehören Störungen, die in erster Linie vorderen Teil des Wirbels betroffen. Distraktionsverletzungen gehören zur Gruppe B. In diesem Fall wird Wirbel in Querrichtung zerreißen. Rotationsverletzungen stellen letzte Gruppe dar. Dieser Typ der Verletzung umfasst Wirbelbrüche, die vorwiegend aufgrund einer Dehnung entstehen. Oft sind Bände und Bandscheiben davon betroffen.

Ursachen und Risikofaktoren

Fachmänner weisen darauf hin, dass dieses Gesundheitsproblem in jedem Alter auftreten kann. Erwachsene ab 30 Jahren sind am häufigsten darunter gelitten. Mehrere innere und äußere Faktoren können einen starken Einfluss auf den menschlichen Organismus ausüben. Als Folge leidet man unter starken Schmerzen und die Bewegungsfunktion ist in den meisten Fällen stark begrenzt. Zu den typischen Ursachen vom Leistenbruch gehören:

  • Übergewicht;
  • Ungesunde Ernährung;
  • Langes Sitzen;
  • Bewegungsmangel;
  • Keine regelmäßige Körperbelastung;
  • Schwaches Immunsystem;
  • Genetische Veranlagung;
  • Stoffwechselstörungen.

Insbesondere sind Alterungsgruppen davon betroffen. Je älterer man wird, desto schneller die Bandscheiben verlieren Elastizität.

Anzeichen bzw. Symptome

Je nach der Art bzw. dem Typ vom Leistenbruch leidet der Betroffene unter mehreren Beschwerden. Zu den typischen Merkmalen dieser körperlichen Störung gehören:

  • Unerträgliche Schmerzen;
  • Bewegungsbegrenzung;
  • Schwellen der betroffenen Stellen am Körper;
  • Übelkeit;
  • Erbrechen;
  • Müdigkeit;
  • Fieber.

Die Behandlung ist fähig, diese Symptome im Laufe der Zeit zu bekämpfen. Aber nicht immer reicht es aus, mit Hilfe des Antibiotikums Leistenbruch zu besiegen. Um mögliche Komplikationen zu vermeiden, wird einen chirurgischen Eingriff verordnet.