In der modernen Medizin gibt es mehrere Bezeichnungen für diese Krankheit. Und nämlich kann sie entweder Gelbsucht oder Ikterus und Gelbfärbung genannt. Unter diesem medizinischen Begriff versteht man eine Erkrankung bzw. Entzündung, bei der ein Betroffener unter einer erhöhten Konzentration von Bilirubin leidet. Noch kommt dazu Gelbfärbung von Haut. Je nach der Erkrankungsart treten ab und zu weitere Symptome vor:

  • Übelkeit;
  • Erbrechen;
  • Juckreiz;
  • Gelbliche Verfärbung von Haut, Schleimhäuten und von Augen;
  • Hohes Fieber;
  • Müdigkeit;
  • Allgemeines Krankheitsgefühl;
  • Durchfall;
  • Stuhlverfärbung;
  • Mageninhalt.

Normalerweise verläuft diese körperliche Störung ohne starke Komplikationen. Aber bei den einigen Erkrankungsformen können starke Nebenwirkungen entwickelt werden.

Ursachen

Liegt eine erhöhte Konzentration des Gallenfarbstoffes Bilirubin im Blut vor, kommt es zu einer Gelbfärbung von Augen, Haut und Schleimhäute. Bei Bilirubin handelt es sich um ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Bei bestimmten Erkrankungen steigt seine Konzentration im Blut an und es kommt zu Ablagerungen im Gewebe. Durch diese Ablagerungen wird dann ein gelblicher Schimmer hervorgerufen. Die Gelbfärbung tritt etwa ab einer Konzentration von zwei Milligramm pro Deziliter Blut auf.

Schließlich kann man weitere Ursachen bzw. Erreger von Gelbsucht nennen:

  • Verschiedene Bluterkrankungen;
  • Leberstörungen;
  • Galleprobleme.

Durch vermehrten Anfall bzw. verminderte Ausscheidung des Bilirubins kommt es zum Ansteigen der Serumkonzentration im Körpergewebe. Damit tritt eine Farbveränderung zuerst an weißer Lederhaut des Auges in Erscheinung. Mit weiter zunehmenden Werten kann man schließlich auch an der Haut und den Schleimhäuten die gelblichen Veränderungen beobachten. Auch die Körperflüssigkeiten sowie andere Organe sind davon betroffen. So kann Urin dunkelbraun, Stuhl dagegen hell oder weiß verfärbt sein.

Aus der  medizinischen Hinsicht zufolge können andere Störungen und Gesundheitsprobleme zur plötzlichen Entstehung von Geldsucht führen. In den meisten Fällen handelt es sich um:

  • Gallenblasenentzündung;
  • Leberversagen;
  • Gelbfieber;
  • Leberzirrhose;
  • Cholestase;
  • Gallenblasenkrebs;
  • Gallengangkrebs.

Je nach der Erkrankung wird eine effektive Behandlung verordnet. In den meisten Fällen wird ein starkes Medikament vom Arzt verschrieben. Auf solche Weise versuchen Ärzte Komplikationen von Gelbsucht vorzubeugen.

Therapie

Für eine schnellere Genesung soll jeder Betroffene bestimmte Schritte verwirklichen. Alle Erkrankungstypen fordern eine zusätzliche Untersuchung. Von Anfang an soll man folgende erste Hilfemaßnahmen unternehmen:

  • Blutprobe machen;
  • Urin- und Stuhl untersuchen;
  • Tastuntersuchung der Leber und der Gallenblase;
  • Ultraschalluntersuchung des Oberbauches.

Bei einer Gelbsucht verordnet ein Mediziner selten spezielle Medikamente, die den typischen Symptomen entgegenwirken. Aufgrund dessen ist es empfehlenswert, mit Hausmitteln selbst etwas gegen die Gelbsucht zu unternehmen. Es stehen zahlreiche Hausmittel zur Verfügung, die für eine Linderung der Symptome sorgen. Dazu zählt insbesondere Tee aus frischen Erdbeerblättern. Pfefferminztee sowie Löwenzahntee sind ebenso hilfreich.

Betroffene können der Gelbsucht entgegenwirken, in dem sie täglich ein Glas Tomatensaft mit Salz verzehren. Das Trinken von Tee aus getrocknetem Oregano hat sich ebenfalls bewährt. Diesen sollten Betroffene mit heißem Wasser übergießen. Der Brei einer zerdrückten Banane ist ebenso hilfreich.